Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ im Rahmen der Corona-Hilfe

Ein von der Landesregierung im Rahmen des NRW-Konjunkturprogramms zur Corona-Hilfe aufgelegtes Klimaresilienz-Programm soll die Klimaresilienz in den Kommunen stärken. Das sogenannte Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ fördert die Umsetzung von kommunalen Klimaanpassungsmaßnahmen investiver Art. Dazu zählen bspw. Maßnahmen der Begrünung, Verdunstung und Kühlung zur Minderung des urbanen Wärmeinseleffekts. Die Förderung soll den Kommunen dabei helfen, bereits heute resiliente Strukturen zu schaffen und dadurch steigende Kosten durch klimabedingte Schäden in der Zukunft zu vermeiden. Das Förderprogramm gliedert sich in folgende Bausteine:

Städte und Hitze
Dach- und Fassadenbegrünung
– Begrünung von Dächern, z. B. Flachdächern, oder Fassaden öffentlicher Gebäude.
– Dach-/ Fassadenbegrünung an und/oder auf privat und gewerblich genutzten Immobilien/Gebäuden (Maßnahmen können über antragstellende Kommunen gefördert werden).
„Coole“ öffentliche Räume
Gefördert werden investive Maßnahmen zur Hitzeminderung in öffentlichen Räumen, wie z.B. auf Plätzen, Straßen und anderen von Fußgängern genutzten Stadträumen oder Flächen, die im Eigentum der Kommune sind.

Klimaresiliente Schulen: „Coole“ Schulhöfe
Gefördert werden investive Maßnahmen auf Schulhöfen nordrhein-westfälischer Schulen, die zu einer Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels führen und somit zur Stärkung der Klimaresilienz beitragen können. Z.B.: Maßnahmen der Begrünung, Entsiegelung, Verschattung, Regenwasserversickerung und evtl. -speicherung etc.

Die beantragten Maßnahmen müssen einen Beitrag zur Klimaanpassung in Kommunen leisten. Bei der Antragstellung ist daher die mögliche Betroffenheit durch den Klimawandel darzustellen, der die beantragte Maßnahme begründet. Zuwendungsempfänger können nach den gesetzlichen Möglichkeiten mit einer Förderquote von bis zu 100% gefördert werden. Das Einreichen von Anträgen ist bis zum 31.12.2021 möglich.

©Projektträger Jülich (PtJ)

Pressemitteilung der Landesregierung…
Bekanntmachung zum Sonderprogramm…

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns:
Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW
Telefon: 0221/340 308 12
E-Mail: info@kommunalberatung-klimaanpassung-nrw.de

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf den Webseiten des Projektträgers Jülich (PTJ)…
Bei Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an Frau Rebecca Niemann (02461 690 274; r.niemann@fz-juelich.de) oder Frau Miriam Franken (02461 690 199; m.franken@fz-juelich.de).

Praxisbeispiele zur Klimafolgenanpassung finden Sie hier…
u.a. zur Dachbegrünung auf bei eigenen Liegenschaften (Landschaftsverband Rheinland), zur Förderung von Grün auf privaten Dächern (Kreis Gütersloh) oder im Rahmen einer umfassenden Strategie mit Hinweisen zur Umsetzung (Stadt Hamburg).