Wettbewerb „Blauer Kompass“ gestartet

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt suchen gemeinsam bis zum 1. April 2022 (*neue Frist*) die besten Projekte zum Umgang mit Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen.

Bewerben können sich wie bisher private und kommunale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Neu ab 2022: Erstmals können auch Städte, Gemeinden und Landkreise ihre innovativen Projekte einreichen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro je Gewinnerprojekt dotiert.

Ob klimaresiliente Produkt- und Fertigungskreisläufe, innovative Konzepte zum Umgang mit neuen Krankheitserregern und invasiven Arten, der klimaangepasste Einsatz von Pestiziden, renaturierte Moore und Wälder oder naturbasierte Maßnahmen zur Starkregenvorsorge – im Sommer 2021 zeigten die verheerenden Starkregenkatastrophen wie wichtig es ist, sich an die Folgen der Erderhitzung anzupassen. Vor diesem Hintergrund sind Klimaanpassung und Klimavorsorge zu Aufgaben für die gesamte Gesellschaft geworden.

Daher richtet sich der neue Bundespreis „Blauer Kompass“ an sehr verschiedene Akteure. Projekte aus vier Kategorien können sich bewerben: Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. 

Bewerbungsunterlagen finden Sie ab sofort auf www.uba.de/blauerkompass. Fragen und Antworten rund um die Bewerbung zum Bundespreis beantwortet das Wettbewerbsbüro (E-Mail an blauerkompass@uba.de) auch im Rahmen einer Online-Sprechstunde des "Zentrums KlimaAnpassung", welche Anfang März 2022 stattfindet.

Jury und Auszeichnung

Nach der Bewerbungsfrist nominieren Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt im Mai 2022 zwanzig Projekte für den Bundespreis. Unterstützung bei der Bewertung der Projekte erhalten sie dabei vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom Wettbewerbsbüro co2online. Eine Jury mit Expertinnen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, der Kommunalen Spitzenverbände sowie aus den Bereichen der Wirtschaft, Forschung, dem Ehrenamt und der Klimakommunikation wählt Ende Juni 2022 jeweils ein Gewinnerprojekt pro Kategorie.

Erneut wird ein Publikumspreis vergeben, der ab dem 18. Mai 2022 per Online-Voting auf www.uba.de/tatenbank ermittelt wird.

Alle fünf ausgezeichneten Projekte werden am 16. September 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet. Die Gewinner*innen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, eine besondere Trophäe sowie Unterstützung bei der bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Preisgeld soll für neue künftige Aktivitäten zur Klimaanpassung eingesetzt werden. Zudem werden Kurzfilme zu den ausgezeichneten Projekten produziert, welche die Gewinner*innen im Anschluss für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

Zur Pressemitteilung des Umweltbundesamts